Messemagazin 2026

12 COPARTS | PROFI SERVICE TAGE 2026 | ELEKTROMOBILITÄT COPARTS 2026 Vom Ölwechsel zum Spannungsfeld. Die Zukunft steht längst auf dem Hof. Elektroautos sind längst kein Nischenthema mehr. Warum freie Werkstätten jetzt handeln müssen – und weshalb sich der Einstieg schneller lohnt, als viele glauben. „Wir machen keine Elektroautos.“ Diesen Satz hört man in manchen Werkstätten noch immer. Doch die Realität auf Deutschlands Straßen entwickelt sich längst in eine andere Richtung. Bereits mehr als zwei Millionen batterieelektrische Pkw sind hierzulande zugelassen – hinzu kommen über eine Million Plug-in-Hybride. Der Bestand wächst kontinuierlich und sorgt dafür, dass immer mehr E-Fahrzeuge in den freien Werkstätten ankommen. Gleichzeitig steigen auch die Neuzulassungen rasant. Im ersten Halbjahr 2026 war bereits fast jeder vierte neu zugelassene Pkw vollelektrisch. Rechnet man Plug-in-Hybride hinzu, fährt inzwischen mehr als jedes dritte Neufahrzeug zumindest teilweise elektrisch. Ein weiterer Blick auf den Markt zeigt, warum freie Werkstätten jetzt aktiv werden sollten: Rund zwei Drittel aller Neuzulassungen entfallen auf die gewerbliche Halter und nur etwa ein Drittel auf Privatkunden. Genau diese Dienstwagen gelangen nach wenigen Jahren als Gebrauchte in private Hände … und damit auch direkt in den freien Werkstattmarkt. Mit anderen Worten: Die Fahrzeuge, die heute in Unternehmensflotten unterwegs sind, werden morgen zu den Stammkunden freier Werkstätten. Zwar benötigen Elektrofahrzeuge keinen Ölwechsel und besitzen weniger klassische Verschleißteile am Antriebsstrang. Dennoch bleiben sie wartungsintensive Fahrzeuge. Fahrwerk, Bremsen, Reifen, Klimaanlage, Software-Updates, Hochvolt-Komponenten, Kühlkreisläufe oder die Diagnose elektronischer Systeme sorgen weiterhin für regelmäßige Werkstattaufenthalte. Hinzu kommen Batteriechecks, Isolationsmessungen und Arbeiten an Hochvolt-Systemen, die speziell qualifiziertes Personal erfordern. Für freie Werkstätten bedeutet das: Wer sich frühzeitig mit Elektromobilität beschäftigt, investiert nicht nur in neue Technik, sondern vor allem in die Zukunft seines Betriebs. HochvoltQualifizierungen, geeignete Diagnosegeräte und moderne Arbeitsprozesse schaffen Vertrauen bei den Kunden und sichern langfristig zusätzliche Umsätze. Denn eines ist sicher: Die Elektromobilität ersetzt die freie Werkstatt nicht – sie verändert lediglich ihre Aufgaben. Wer diesen Wandel aktiv begleitet, wird auch künftig erster Ansprechpartner für Mobilität sein. Und genau darin liegt die Chance. Modelle wie der neue EX60 dürften diese Entwicklung zusätzlich beschleunigen. Er zeigt exemplarisch, dass Elektromobilität heute nicht mehr zwangsläufig teurer sein muss als ein vergleichbarer Verbrenner- oder Plugin-Hybrid. Im Gegenteil: Mit einem Einstiegspreis von 62.990 Euro liegt er sogar rund 5.000 Euro unter dem günstigsten Volvo XC60 – und nimmt damit eines der größten Vorurteile gegenüber der Elektromobilität direkt vom Tisch. Wer heute in Hochvolt-Kompetenz investiert, bereitet sich deshalb nicht auf einen entfernten Zukunftsmarkt vor – sondern auf den Fahrzeugbestand von morgen. Die Frage lautet längst nicht mehr, ob E-Fahrzeuge in der freien Werkstatt ankommen, sondern nur noch wann und in welcher Stückzahl. Genau jetzt entscheidet sich, welche Betriebe davon profitieren werden. Wie sich der Markt bei Lkw entwickelt – Details auf Seite 85. Verbrenner sichern heute noch den Umsatz. Hochvolt-Know-how entscheidet darüber, wer auch morgen noch mitspielt. Zwischen Verbrennerbestand und Elektro-Zukunft müssen freie Werkstätten heute die Weichen für morgen stellen. Also jetzt Elektro-Kompetenz aufbauen. Spannung garantiert! Firmenflotten heute – Privatkunden morgen Wartung bleibt – sie verändert sich nur

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